Daten als Treiber der Mobilitätswende – mit Luzie Kirstein
Shownotes
Weitere Infos zu EIT Urban Mobility und die EIT-Community sowie globale Challenges der Initiative.
Ein Blick auf das Startup-Portfolio von EIT Urban Mobility sowie die mehr als 400 bislang unterstützten Projekte.
Wie EIT neuen Lösungen zur Marktreife verhilft und Businessmodelle entwirft und welche Fördermöglichkeiten es für Startups gibt.
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Transkript anzeigen
00:00:07:
00:00:10: Hier ist es der Kurs und das ist The Passenger.
00:00:13: Mein Gast heute Lucy Kirsstein, Strategy Mobility Data bei EIT Urban Mobility.
00:00:19: Wir sprechen darüber wie Daten und KI den Verkehr sicherer machen und die Mobilitätswende in Europa voranbringen können.
00:00:25: Los geht's!
00:00:33: Hallo Lucy ich bin sehr froh dich im Podcast zu haben.
00:00:37: willkommen
00:00:37: Ja schön hier zu sein.
00:00:39: danke für die Einladung.
00:00:40: Wir wollen uns heute unterhalten über die Bedeutung von Daten für die Mobilitätswende.
00:00:45: Große Frage, die wir dann noch sehr im Detail erörtern werden hoffe ich aber erst mal ganz kurz als großes Intro sozusagen wie relevant sind denn Daten überhaupt beim Thema Mobilitäterswende?
00:00:56: Jetzt verglichen mit sagen wir anderen Aspekten wie Infrastrukturausbau oder Verhaltensänderungen.
00:01:00: Ja natürlich du hast es eigentlich in der Frage schon so ein bisschen vorweggenommen.
00:01:04: sie sind gar nicht sage ich jetzt mal so relevant.
00:01:10: nutzen der Mobilitätswende.
00:01:13: und was ja oft gesagt wird, ist auch das Daten sozusagen das neue Öl oder das neue Gold der Mobilitätswende.
00:01:22: ist und ich finde, dass diese Metaphern einfach mehr in die Ehre führen als sinnvoll sind.
00:01:29: Also da ist zum Beispiel der entscheidende Unterschied zu Öl oder anderen Rohstoffen das Daten einfach nicht rivales Gut sind.
00:01:37: Ich komme ja aus der Ökonomik und wenn ich ein Liter Öl verbrenne kann niemand anders denselben Liter mehr nutzen.
00:01:44: Genau also dieses klassische Daten sind das neue Öl.
00:01:51: Das ist einfach nicht
00:01:53: so.".
00:01:53: Gibt es denn eine passendere Analogie?
00:01:55: Naja, Daten sind halt unendlich kockierbar und auch unendlichteilbar.
00:02:04: D.h.,
00:02:05: man könnte jetzt...wenn man's positiv interpretieren will kann man ja sagen, dass das Schamante daran ist.
00:02:10: Es ist halt ne unerschöpfliche Quelle, ein unerschöfflicher Rohstoff den sogar alle gleichzeitig verwenden können der dann eben eigentlich ganz andere Möglichkeiten eröffnet, weil man eben jeder gucken kann wie er die Daten einsetzt.
00:02:23: Lass uns doch mal vielleicht direkt so ein bisschen in die Gegenwart springen also dieser Rohstoffdaten.
00:02:29: Wie stark wird der denn genutzt und welches Potenzial steckt denn da noch?
00:02:33: Also zum Potential kommen wir natürlich später.
00:02:35: fangen wir erstmal an was passiert denn schon mit Daten?
00:02:37: Ich glaube, dass wir etwas weiter sind als jetzt der generelle Diskurs suggeriert.
00:02:44: Aber ich glaube es sind auch ziemlich deutlich hinter dem was eigentlich technisch möglich wäre.
00:02:49: also das was schon viel genutzt wird ist Daten für die Mobilitätsplanung für unterschiedliche Teile der Verkehrsüberwachung und tatsächlich sind Daten in dem Sinne eben schon sehr, sehr viel genutzt.
00:03:06: Aber Realität ist momentan noch das alles sehr fragmentiert abläuft.
00:03:11: also dass wir halt sehr, sage ich jetzt mal heterogen unterwegs sind was die Umsetzung angeht.
00:03:19: zum Beispiel gibt es ja in Europa die nationalen Zugangspunkte.
00:03:23: Da sind viele Daten verfügbar, wobei die Qualität zwischen Mitgliedstaaten und aber auch innerhalb der Mitgliedsstaaten sehr stark variiert.
00:03:32: Und da gibt es halt noch sehr, sehr viele Baustellen wenn es darum geht, die Standards umzusetzen, die ja auch von europäischer Seite empfohlen werden.
00:03:43: Das ist einfach wichtig, um Europa näher zusammenzubringen Wenn es darum Geht sie Daten Grenz überschreiten zu nutzen grundsätzlich auch in den Mitgliedsdaten die Daten zu nutzen und abzurufen.
00:03:57: Es gibt zum Beispiel bei den Fahrplan-Daten im öffentlichen Verkehr, da gibt es ja diesen Wechsel von GTFS zu NetTex als europäischer Standard.
00:04:08: Und das ist politisch beschlossen, aber oft wird eben noch sehr heiß diskutiert in welchem Format wir das jetzt wirklich verfügbar machen ob es nicht beide Formate braucht oder die Pluralität macht, die das Ganze dann auch wertvoll für die Daten nutzenden macht.
00:04:24: Allerdings braucht es halt bestimmte Mindeststandards, in denen die Daten einfach verfügbar sind.
00:04:29: Eine Mindestqualität, eine Mindestbeschreibung auch bei den Metadaten wie die Daten beschrieben sind und darauf die Rückschlüsse auf die Qualität und Nutzbarkeit gemacht werden können ist halt einfach sehr wichtig um Daten dann am Ende zu nutzen.
00:04:49: Ich glaube eben, dass ganz viel oder die große Kluft eigentlich da verläuft wo Technologie und Regulierung eigentlich aufeinanderprallen.
00:05:00: Und viele Städte damit noch nicht so gut umgehen können und viele Stände auch nicht das Personal haben und die finanziellen Mittel des Datenmanagement auf so einen Niveau zu setzen was dann letztendlich ausreichend wäre, um halt viele Use Cases umzusetzen.
00:05:19: Jetzt hast du ja im Grunde schon mehrere Themen angerissen, wo es sich lohnt gleich nochmal ein bisschen tiefer einzusteigen.
00:05:24: Also zum einen eben am Ende sind das Kommunen die die Daten nutzen und wir brauchen aber europäische Standards.
00:05:29: also da ist ja schon mal sieht man schonmal wie groß sozusagen die Diskrepanz ist.
00:05:32: dann geht's darum dass eben diese Mindeststandards definiert werden müssen und dass man auch sich auf irgendwas erstmal einigen muss.
00:05:38: Das ist ja relativ viel, da steckt ja auch drin schon wieviel Aufwand es möglicherweise eben auch bedeuten kann diese Daten überhaupt bereitzustellen bevor wir diese Themen so ein bisschen mal abarbeiten.
00:05:46: vielleicht kannst Du mal kurz überhaupt beschreiben was Ihr bei EIT, Urban Mobility macht.
00:05:51: Also was ist sozusagen eure Mission jetzt in Bezug auf Daten und die europäische Mobilität?
00:05:56: Genau also wir sind sowas wie eine Agentur, sind aber unabhängig vom EU-System.
00:06:04: Das EIT ist das European Institute for Innovation Technology, was im Unkern sitzt und wir sind im Grunde einer der Säulen dieses EITs.
00:06:16: Da gibt es auch noch andere und zwar gibt's EIT Food, es gibt EIT Health also es gibt verschiedene EIT sozusagen Subsparten die sich auch relativ unabhängig von der Mutterorganisation bewegen.
00:06:30: Wir kriegen aber unser Geld tatsächlich auch direkt von der Kommission und machen sehr viele Finanzierungsprogramme für Städte und Innovationsprogramme Die einerseits Start-ups fördern, aber auch Städtefördern in der Umsetzung.
00:06:47: Und oft ist es dann eine Kombination aus beiden und das führt halt oft dazu dass ganz neue Dinge ausprobiert werden können die vielleicht im klassischen EU Programm nicht möglich sind.
00:06:59: also zum Beispiel Horizon Europe hat man oft größere Projekte die dann wirklich über vielleicht fünfzehn Millionen Euro gehen mit zwanzig Partnern Und das ist bei uns in einem sehr kleinen Rahmen.
00:07:13: Wir haben teilweise Grants von sechzigtausend Euro, die für SMIs oder Start-ups verfügbar werden um beispielsweise zu expandieren in ein anderes Mitgliedsland.
00:07:25: also das ist interessant oft für kleinere Prototyping Geschichten oder mal Sachen ausprobieren im anderen Kontext super nützlich und damit haben wir halt sehr viel Erfolg.
00:07:37: Die Nachfrage ist auch besonders hoch bei diesen Programmen, weil es sich einfach sehr unbürokratisch Sachen testen lassen.
00:07:45: Erste Frage die ich anschließen würde?
00:07:46: Ist das tatsächlich auch das Ziel also wirklich so Vernetzung zu schaffen oder beziehungsweise Ideen von einem Land ins andere zu übertragen um einfach so eine Internationalität da reinzubringen?
00:07:57: und das andere?
00:07:57: vielleicht kannst du mal ein paar beispielhafte Projekte benennen wo du sagst da ist wirklich da steht noch das Thema Daten im Fokus und daran lässt dich mal gut zeigen Wo der Vorteil jetzt eben liegt, auf einer kleineren Ebene das auch mal anzufassen und nicht direkt irgendwie zweistellige Millionenbeträge zu veranschlagen.
00:08:11: Und mit was weiß ich wie viele Jahren Vorlaufzeit irgendwas zu machen?
00:08:14: Also es gibt da wirklich... Riesenbandbreite an Datenfokussierten Projekten, weil die Projekte ja in allen möglichen Nischenbereichen funktionieren.
00:08:24: Also das kann einerseits im Bereich Safe Design also Intersection Monitoring entstätten, also wo es dann nur darum geht dass man Sensorik benutzt um die Nutzung oder die Risiken in verschiedenen Kreuzungen abzuschätzen und den auch modelliert eben den Gemeinden auch Planungsinstrumente zur Hand gibt.
00:08:49: Da gibt es zum Beispiel das Roadscore-Projekt, was im Grunde darauf abzielt zu modellieren wie die Verkehrskonflikte in der Kreuzung aussehen und dafür auch bestehende Daten benutzt und dann auch den Gemeinten, die das schon genutzt haben ich glaube in Belgien, Italien.
00:09:11: Ich glaube auch in den Niederlanden vor allem haben die Partner wo man einfach sehen kann okay wenn jetzt ein Planer hinkommen sagt so würde ich das ganze Modell redesign dann würde das Modell die Konflikte aufzeigen zwischen Radfahrern zwischen Fußgängern und damit das Risiko abschätzen für Unfälle.
00:09:32: und es ist also alles Szenarien von Vorhinein schon modellieren sozusagen.
00:09:39: Und dann haben wir natürlich auch andere Projekte wie digitale Zwillinge, da haben wir jetzt gerade ein Projekt mit Transcality.
00:09:47: das ist so eine ETH Zürich Spin-Off die auch ganz viel zu ja eben Verkehrsimulationen arbeiten aber eben auch damit auf einem Open Source Modell aufbauen und auch ein kostengünstigeres Modell anbieten als beispielsweise die großen Firmen wie PTV.
00:10:08: Es sind wirklich viele, viele Projekte, die bei uns Daten basiert sind da es bei uns eben auch viel um insgesamt neue Technologien geht und dass oft digitale Lösungen einfacher zu pilotieren sind als jetzt ein ganz neues Fahrzeug oder eine ganz neue Hardware.
00:10:27: Daher haben wir hunderte von Projekten, die tatsächlich in diesen verschiedenen Subbereichen agieren.
00:10:34: Und wie sorgt ihr oder auch jetzt du speziell in deiner Rolle dafür?
00:10:37: Dass das tatsächlich dann eben wie es ja eben leider oft passiert nicht nur so ein kurzes Pilotprojekt wird und dann im Sande verläuft sondern dass man wirklich sagt okay lass mal gucken, dass wir schaffen, dass diese Sachen verstetigt werden reale Produkte werden, die dann auch von anderen Kommunen einfach gekauft werden.
00:10:55: Ihre Infrastruktur sagen wir jetzt mal in dem Beispiel mit den Kreuzungen oder so zu verbessern sicherer zu machen?
00:10:59: Also wir haben viele Elemente, die eine ganze Pipeline eigentlich abbilden.
00:11:05: Vielleicht bei manchen fängt es damit an, dass sie sich auf ein Projekt bewerben und das ist ein Projekt wo man eine bestimmte Technologie erst mal auf einen bestimmten Reifegrad hochbringt um dann überhaupt dieses kommerziell anbieten zu können.
00:11:20: Und ein Requirement bei uns in den Calls ist eben auch, dass zum Ende des Projektes gewisse Sales auch generiert werden.
00:11:28: Das ist eben also großer Unterschied zwischen uns und anderen EU-Programmen weil wir auch gesehen haben, dass tatsächlich das wichtig ist solche auch stringenten KPIs zu setzen für den Erfolg von bestimmten SMI-Startups die neue Produkte entwickeln.
00:11:48: Und dann haben wir eben viele Begleitmaßnahmen.
00:11:51: entweder es gibt einen SMI die so gut funktioniert, dass wir sagen okay, wir investieren auch da rein.
00:11:59: Also wir gehen mit Equity rein.
00:12:01: Es gibt Begleitmaßnahmen wo wir sagen das ist eine super Lösung Die kommt auf unser Lösungsregister Das Städte natürlich auch einsehen können.
00:12:11: Städte können Projekte begleiten, um sich anzuschauen wie läuft das.
00:12:15: Sie haben Interesse einer bestimmten Start-up und sagen okay wir gehen mit ins Projekt rein und nehmen ein Meetingsteil beobachten wie das Ganze funktioniert kommen vor Ort schauen sie es an und letztendlich kann auch ein Projekt.
00:12:32: Also wir haben auch so eine Art Fast Truck Funktion, wo wir sagen okay das Projekt war sehr erfolgreich und da muss aber noch was gemacht werden.
00:12:40: Wir haben eben mit dem Glauben daran dass es dann sehr gut funktionieren könnte und auch schon viel Interesse hervorruft Und dann wird eben nochmal für einen bestimmten Zeitraum weiter finanziert.
00:12:54: Das klingt ja schon sehr, wie man irgendwie so ein Bereich Venture Capital arbeitet also den sehr starken Fokus auch zu legen auf wirklich Kommerzialisierbarkeit von dem was gemacht wird.
00:13:03: Da würde ich gerne noch mal nachfragen an der Stelle wenn du sagst ihr achtet schon darauf das am Ende Sales generieren werden also sprich dass es ein Produkt ist für das es überhaupt einen Markt gibt.
00:13:13: Das klingt ja, also man könnte jetzt auch ein bisschen als Kritik, sagen wir mal als indirekte Kritik verstehen an dem was an vielen anderen Orten passiert.
00:13:20: Ich würde es jetzt aber positiv drehen.
00:13:21: wie verändert das die Auswahl oder den Blick den ich jetzt auf Bewerber in Harb beziehungsweise Anschlussfrage wäre?
00:13:30: Wie gut gelingt ist vielleicht manchmal auch in dem Prozess eine Idee Die erstmal sehr nicht despektierlich gemeint Aber die erstmal sehr akademisch.
00:13:37: daher kommt wirklich auch Richtung Produkt zu drehen.
00:13:41: findet das auch statt oder müsst ihr einfach sehr viel abmoderieren, weil er sagt ja super Idee aber es gibt keinen Markt.
00:13:48: Ja tatsächlich ist es auch so dass das Problem dabei und du hast recht dass es dann ein Trade-off gibt und zwar ist es ja dann noch oft... auch eine Frage der Dauer des Projekts.
00:14:01: und wenn wir uns auf Projekte bis zu zwei Jahren fokussieren, bis zur zwei Millionen Euro-Contribution unsererseits.
00:14:10: Da kommt übrigens noch die Co-Finanzierung dazu von thirty-fünf Prozent, die auch das Projekt selber liefern muss.
00:14:17: Aber das stimmt, dass es manchmal dadurch, dass wir so stringente Commercialization-Kriterien haben.
00:14:25: Sehr sehr potenzialreiche Projekte auch mal unter den Tisch fallen und wir versuchen jedes Mal uns die Pipeline anzuschauen Auch mit unseren Kolleginnen in der Investitionssparte zu schauen sind das interessante Vorreiter?
00:14:43: wollen wir vielleicht schon ganz früh dabei sein und investieren, obwohl wir sagen ja die sind noch nicht so weit, dass sie in zwei Jahren das ganze kommerzialisierbaren Rahmen machen werden.
00:14:56: Und haben aber doch sehr gutes Prospekt insgesamt.
00:15:00: Aber da haben wir eben auch verschiedene Kolleginnen, die sich mehr um Vorsight kümmern wie sich bestimmte Spaten entwickeln.
00:15:10: Ich z.B.
00:15:11: achte da halt besonders drauf, wenn es darum geht bei dakenbasierten Produkten zu schauen inwiefern es da auch neue Ansätze gibt die man vielleicht auch stärker fördern könnte damit wir ein gute Balance zwischen mehr experimentelleren und aber mehr diesen sage ich jetzt mal sicheren Erfolgen haben.
00:15:32: also das will im Grunde das Risiko auch so ein bisschen verteilen.
00:15:36: Wenn man da so ein bisschen konservativ ist, hat ja auch den Folter das dann am Ende mehr Sachen wahrscheinlich rauskommen die vielleicht jetzt nicht in riesen Impact haben aber zumindest eine kleine Veränderung anstoßen weil sie einfach Abnehmer finden.
00:15:48: Du hast eben gerade selbst gesagt ihr guckt auch dass ihr halt Kommunen mit reinholt als Partner und das Ganze immer ausrollt natürlich in Partnerschaft mit Städten und natürlich dann eben auch den Beteiligten Unternehmen an Orten.
00:16:03: was mich interessieren würde wäre wo?
00:16:06: Also kann man jetzt sagen, wenn man auf ganz Europa guckt gibt es bestimmte Gegenden wo man sagt okay da funktioniert das in der Regel relativ gut weil einfach schon von nationaler Seite oder auch kommunaler Seite man sehr gut aufgestellt ist wirklich Dinge auszuprobieren.
00:16:20: Weil es gibt ja viele Kommunen und Länder die sich Digitalisierung auf die Fahnen schreiben.
00:16:25: also gerade wenn man Europa anguckt die baltischen Staaten, Estland oder so.
00:16:29: Ich meine keine Ahnung ich weiß nicht wie lange das her ist dass sie da aber schon so digitale Prozesse haben von dem man in Deutschland wahrscheinlich noch in zehn Jahren immer noch träumen wird.
00:16:36: Spiegelt sich das auch in eurer Arbeit wieder?
00:16:38: Dass ihr sagt okay es gibt eben diese Länder wo wir wissen wenn wir da ein Projekt machen Da finden wir tendenziell schon gute Daten vor oder zumindest kompetente Ansprechpartner und andere Länder wo ihr sagt ja an sich total spannend, weil großes Skalierungsmöglichkeit aber sehr viel Groundwork erst mal noch zu erledigen bis man das ganze Platz laufen bringt.
00:16:57: Also ich glaube dass kann man gar nicht pauschalisieren, weil es total auf den Use Case drauf ankommt.
00:17:03: also es gibt sehr sehr interessante Fälle.
00:17:06: jetzt beispielsweise ein Projekt was wir in Rumänien fördern wo's um Lieferung von Medical Material und Dental Materials geht wo man im Grunde auch offener Markt hat, weil da irgendwie großen Player wie Wollt oder andere eben noch nicht drin sind.
00:17:24: Also man kann es entweder so sehen dass man sagt okay man macht ein bisschen Leapfrogging oder man schaut sich an wo gibt das auch gerade eigentlich Lücken die gefüllt werden müssen, die einfach von diesen großen kommerziellen Firmen noch nicht gefüllt wären.
00:17:40: aber andererseits gibt es dann auch die Länder in denen Innovationen viele, viele Start-ups wo der Markt auch einfach sehr, sehr crowded ist.
00:17:50: Wo es halt sehr viel Konkurrenz gibt dadurch dass soviel gefördert wird.
00:17:54: und ich glaube es ist jedes mal wirklich eine Glückssache und auch ne Frage von Connections und Zufällen wie Start-Ups auch dann anfangen mit Städten zusammen zu arbeiten.
00:18:08: das läuft auch oft über Begegnungen in unserem Kontext über das Matchmaking oder unsere Community Days oder über eine City Observer Group, das Städte einfach mit im Projekt sitzen und sich anschauen wie das so läuft.
00:18:24: Und dann daraus einen Vertrag danach entsteht.
00:18:28: Da gibt es wirklich ganz unterschiedliche Möglichkeiten.
00:18:31: aber grundsätzlich haben wir auch gesehen dass gerade bei den Städten was auch sehr sehr unterschiedlich ist.
00:18:37: Es hängt oft an einer Person.
00:18:39: also Wir haben ganz kleine Städter dabei die dann beispielsweise eine Person haben total auf Innovation getrimmt ist und sehr viele Sachen ausprobieren will.
00:18:49: Und andere Städte, große Städter auch die Ja, sag jetzt mal in Ihren Strukturen festhängen und sehr wenig Spielrahmen auch Grunde Bürokratie und ähnlichen haben um neue Sachen auszuprobieren.
00:19:04: Also das glaube ich ja eh, dass gerade in Mittelstädten einen kleineren Kommunen ein riesiges Potenzial stecken kann einfach weil wie du richtig sagst für die kommerziellen Anbieter ist es meistens nicht interessant da irgendwas zu machen.
00:19:18: dafür aber wenn Du eben Leute hast die interessiert sind Dinge zu bewegen die sowohl das Budget als auch die Bereitschaft von Verwaltungsseite auszuprobieren.
00:19:29: Da bietet Europa massives Potenzial, dass man eben gerade so kleinere Projekte unter unterschiedlichsten Voraussetzungen einmal ins Rollen bringen kann.
00:19:39: Trotzdem würde ich jetzt gerne noch mal darüber sprechen.
00:19:42: Europa ist ein Thema, das wir hier immer haben bzw.
00:19:45: was oft von Digitalunternehmen ins Feld geführt wird – als Innovationshemdis der beliebte Datenschutz und überhaupt, dass der Umgang mit Daten halt viel komplizierter ist als er jetzt in den USA oder auch China.
00:20:00: Wie siehst du das?
00:20:01: Wie schätzt du das ein?
00:20:02: Ist es ein berechtigter Vorwurf sage ich mal oder sagen wir mal eine berechtigt benannte Herausforderung?
00:20:09: Also ich finde... Die Gegenüberstellung mit USA und China wird ja immer oft gemacht.
00:20:15: Und ich muss aber auch sagen, dass es mir oft so ein bisschen zu kurz kommt.
00:20:20: Das wird auch oft selbst von der EU-Kommission jetzt oft auch gesagt wir brauchen ein bisschen China Speed.
00:20:27: Ich glaube einfach das man mit der Realität von Europa so umgehen muss wie es hier läuft.
00:20:34: also man muss einfach schauen wie ist die Realität?
00:20:40: wirklich schauen, dass es ja auch Trade-offs gibt zwischen europäischen Grundrechten und Speed und Innovationskraft beziehungsweise.
00:20:50: Also muss man eben auch sehen also in USA haben wir natürlich mehr so marktgetriebenes Modell mit sehr großen starken privaten Akteuren und die ja faktisch eigentlich die Dateninfrastruktur in der Mobilität sind.
00:21:08: Man kann es böse formulieren und sagen, Europa ist alles total fragmentiert.
00:21:13: Aber man kann auch sagen wir haben einfach ein sehr viel demokratischeres Modell Wir haben sehr viele kleinere Firmen, wir haben sehr Viele Jobs in dem Bereich auch Und wir beruhen uns nicht auf einen Modell was dieses Winner takes all Modell einfach sehr gut beschreibt.
00:21:29: In China hat man eben stark staatlich orchestriertes Modell.
00:21:33: Da haben halt die größeren Filme einen sehr starken Link zum Start.
00:21:38: Das erlaubt ihr natürlich alles sehr, sehr schnell zu integrieren und auch gerade beim automatisierten Fahren sehr schnell voranzukommen.
00:21:47: Aber das funktioniert halt nur weil die Regulatorik, die natürlich auch einen Sinn hat einfach nicht vorhanden ist.
00:21:54: Und ich finde es an sich nicht schlecht dass die EU eben diesen dritten Weg verfolgt also mehr Rechte basiert, mehr förderiert gute Trennung zwischen zwischen Datenhaltung, Datennutzung Und ich glaube, letztendlich hat ja auch der Datenschutz gezeigt.
00:22:13: Also datenschutz hat sich ja auch diese Rechtsbestimmung haben sicher auch sehr verbreitet weltweit und gelten nach wie vor als Vorteil.
00:22:25: Ich glaube gerade bei der Vereinfachung kann man sicher viel machen und man kann auch bei der Umsetzung noch sehr viel machen weil die Datenschutze hier natürlich nicht perfekt umgesetzt ist.
00:22:38: Aber ich glaube nicht, dass man davon groß abrücken sollte.
00:22:42: Einfach wenn man sagt okay wir müssen schneller vorankommen aus geopolitischen Gründen.
00:22:47: Ich glaube man sollte schauen wo liegt der Wert?
00:22:51: Wo werden die Jobs geschaffen?
00:22:53: und letztendlich sollte man eher schauen das man investiert in eine gemeinsame Infrastruktur in verschiedenen Bereichen der Mobilität Die auch wieder verwendet werden kann und einfach sagt, okay wir nehmen es wirklich ernst auch mit der Datensouveränität.
00:23:12: Und sagen hey wir machen jetzt mal mehrere Sprints und entwickeln Sachen die dann auch wirklich gerne genutzt werden von verschiedenen Akteuren, die einfach auch dann auf gemeinsamen Standards basieren.
00:23:27: Das haben wir zum Beispiel versucht im Deploy EMDS-Projekt zu machen also im Depliment Projekt vom European Mobility Data Space.
00:23:35: Wir sagen, wir machen ganz viel Open Source und schauen dass wir es so gut hinbekommen.
00:23:41: das ist dann auch wirklich gerne genutzt wird und das muss halt irgendwann auch bereitgestellt werden muss.
00:23:47: einfach sagen hier Gemeinden, die ihre Daten Governance so ein bisschen organisieren möchten.
00:23:55: Hier sind die Tools und das macht es natürlich viel einfacher wenn man sagt, man stellt auch Tools bereit ob das jetzt von öffentlicher Hand ist oder öffentlich gesteuert.
00:24:07: aber ich glaube muss muss auch den Akteuren einfach etwas entgegen kommen bei der Umsetzung.
00:24:13: Was glaubst du mit dem digitalen Omnibus?
00:24:15: Der ja durchaus auch zumindest kleinere Veränderungen beim Thema Datenschutz mitbringt, wird es auch ein Vorteil sein für den Bereich in dem ihr unterwegs seid.
00:24:27: Also glaubst du das würde wirklich helfen dass Dinge schneller passieren oder ist es einfach am Ende geht's ein bisschen dran vorbei?
00:24:33: weil die strukturellen Probleme eigentlich das sind die Strukturformen der Zusammenarbeit die eher aufhalten als jetzt so Themen wie Datenschutze
00:24:43: Ja, das bringt schon was.
00:24:45: Das kann man jetzt noch nicht komplett abschließend beurteilen auch weil ich glaube der parlamentarische Prozess auch noch läuft.
00:24:52: also Ich glaube halt dass vor allem wenn man halt eben Reduktion von Berichtspflichten hat Wenn man Harmonisierung von überlappenden Anforderungen sich anschaut da ist noch so ein bisschen etwas rauszuholen.
00:25:12: Ich glaube, gerade das kann relativ positiv auch auf kleinere Akteure wirken.
00:25:18: Also grade kleinere Unternehmen die einfach mit dieser fragmentierten Compliance-Landschaft konfrontiert sind.
00:25:27: oft werden sie ja auch ausgenommen im Rechtstext und die zu entlasten ist natürlich sehr wichtig.
00:25:35: grundsätzlich allerdings manchmal muss man eben da Ich bin jetzt keine Rechtswissenschaftlerin.
00:25:44: Deswegen kann ich nicht genau sagen, wo sind die kritischen Punkte, wo man sagen muss okay hier ist eine Vereinfachung eigentlich in Absenkung von Standards oder von Schutz das kann ich jetzt nicht im Detail beurteilen.
00:25:59: aber ich glaube dass es in ein paar Bereichen schon auch gerade Bereich AI-Act und risikoreichen Systemen im Verkehrsbereich man halt ganz genau hinschauen muss.
00:26:10: Aber ich glaube, dass eben jetzt zum jetzigen Zeitpunkt auch noch nicht alle Redundanzen rechtliche Überlagbungen beseitigt sind.
00:26:18: also da haben dann eine Studie auch zugemacht mit KollegInnen von RISE aus Schweden Auch im Rahmen des EMS-Projekts Und da wurden einfach sehr viele Überlagpunkten festgestellt zwischen den einzelnen.
00:26:33: Und was ja hier noch nicht mit eingeschlossen ist, ist auch die IVS-Direktive.
00:26:40: Hier betrachtet man vor allem DSGVO, Data Act, AI Act aber... Man hat die sektorspezifischen Rechtsakte noch nicht so ganz im Blick.
00:26:52: Also das muss eben auch stärker integriert werden und das ist oft ein Thema, was dann auch innerhalb der Kommission gibt es ja auch wirklich unterschiedliche Digis, die zu den Themen arbeiten und die auch noch stärker zusammenarbeiten müssten.
00:27:06: Ja, also will ich mich auch gar nicht zu weit vorwagen auf das Welt, weil Regulatorik da kenne ich mich ja auch nicht so gut aus.
00:27:12: Aber man hört ja jetzt auf jeden Fall schon raus wie komplex diese Seite ist des ganzen Geschäfts, dass ihr da betreibt.
00:27:19: Du hast eben gerade das Thema Künstliche Intelligenz schon angeschnitten... wäre jetzt auch noch eine Frage, die mich interessiert.
00:27:26: Es ist ja so gerade beim Thema Daten hat man ja klassisch immer das Problem, dass sie eben oft nicht so richtig strukturiert sind oder uneinheitlich und in verschiedenen Silos abgelegt sind.
00:27:36: Jetzt kann man ja andersherum sagen künstliche Intelligenz braucht auf der einen Seite brauche sehr saubere Daten damit ihr gut arbeiten kann.
00:27:43: Auf der anderen Seite hatte ich aber auch das Potenzial Daten zusammenzuführen, die man vorher vielleicht nur mit wahnsinnig viel Handarbeit irgendwie zusammenbringen hätte können.
00:27:50: Wie relevant ist dieses Thema KI für euch?
00:27:54: Geht ihr dafür Ideen, die jetzt an euch rangetragen werden?
00:27:57: Wo?
00:27:57: ihr sagt ja das könnte wirklich jetzt auch gerade unser Business ziemlich voranbringen einfach weil wir dadurch natürlich Daten viel besser noch an potenzielle Player ran bringen.
00:28:06: Ja also es gibt ja schon viele KI basierte Tools, die in der im Analytics Data Analytics Bereich verwendet werden und das wird doch immer besser.
00:28:17: Also es gibt auch mehr Planungstools mit Agents arbeiten wo man Natural Language Chats sehen kann, dass man auf bestimmten Kartenebene verschiedene Datensätze miteinander korrelieren kann und das auch sehr gut sehen kann.
00:28:38: Entweder in der Szenarheinsimulation oder einfach die Korrelation verschiedener Ebenen sehr gut abbilden kann Und dadurch die Hemmschwelle für Planerinnen oder eben solche, die Interesse daran haben.
00:28:52: Aber bei den Planungstools selber nicht Coden oder diese Kapazität mitbringen ist das natürlich ein guter Schritt.
00:29:03: Was wir auch sehen ist Einsatz von KI bei Sustainable Urban Mobility Plans, weil das ja oft eine Fülle von Maßnahmen sind die die Stadt nachverfolgen muss.
00:29:16: wo auch das Geschäft mit den Konsulten zieht, wo man vielleicht überlegen kann.
00:29:22: Es werden so viele Konsultensbeauftragte auf städtischer Ebene solche langfristigen Mobilitätspläne zu sortieren, zu analysieren nachzuhalten und wo vielleicht in bestimmten Bereichen das Wissensmanagement besser wird die der Zugang zum Wissen schneller wird was dann einerseits natürlich den kommunalen Mitarbeiterinnen sehr hilft, aber auch vielleicht Kosten reduzieren kann.
00:29:54: Und dann gibt es natürlich sehr viel Einsatz von KI im Verkehrsüberwachungsbereich.
00:30:02: Dann bei Sensorik, beispielsweise im Camera Vision tut sich jetzt auch sehr viel damit.
00:30:09: ein Start-up was in Betriebshöfen wird Kamera überwacht.
00:30:14: Auch geschaut dass man bestimmte Teile des Zuges im Auge behält.
00:30:19: Es wird viel geflaggt, es wird auch im Routing sehr nützlich sein.
00:30:25: also es gibt unglaublich viele Anwendungsfälle.
00:30:28: und dann natürlich das ganze Feld von Automatisierung.
00:30:32: Jetzt hast du im Laufe unseres Gesprächs schon verschiedene Projekte erwähnt und das zeigt ja schon ein bisschen so wie groß diese Bandbreite ist, also von Wartung von Zügen bis hin zu sicheren Kreuzungen.
00:30:44: Vielleicht ganz zum Schluss kannst du nochmal so was sind jetzt so drei fünf deinen Du kannst entscheiden wie viele Projekten die dir spontan einfallen.
00:30:52: wo du sagst Die findest du auf der einen Seite nicht nur total spannend, sondern auf der anderen Seite da siehst du auch wirklich das Potenzial dass das jetzt ne groß gedacht wirklich eine europaweit genutzte Standardlösung werden könnte die ihr dann ja der ihr sozusagen auf die Beine geholfen hat.
00:31:07: Ich finde es sehr schwer zu beantworten weil wir haben so viele Nischen-Bereiche in der Mobilität.
00:31:13: Es gibt sehr sehr viele wertvolle Tools für dies auch ein Markt gibt sagen wir mal so.
00:31:19: Aber es gibt jetzt nicht das eine Projekt oder die zwei, drei Projekte, die jetzt den absoluten Standard setzen.
00:31:26: Ich glaube dass sich das auch vielleicht noch entwickeln kann.
00:31:29: also dass wir sehen Es gibt so ein paar, sag ich mal Leuchtturm-Startups Die aus der sehr erfolgreich jetzt schon werden.
00:31:39: Also es gibt eins was in der Zugautomatisierung
00:31:51: aktiv ist Ist auch immer schwer, wenn man sozusagen nach den Lieblingen fragt.
00:31:57: Dann vielleicht jetzt ein bisschen objektiver gefragt was sind denn so jetzt aus den vergangenen Jahren oder aus den aktuellen Unternehmen die ihr fördert?
00:32:05: Was sind dann so?
00:32:06: ja die Stars wo du sagst okay das ist eben tatsächlich sehr erfolgreich und hat sozusagen vom Markt wiedergespiegelt einfach großes Potenzial.
00:32:15: Also ich würde jetzt sagen, dass die Stars sich nicht auch im Datenbereich unbedingt bewegen.
00:32:21: Weil das oft ganz viele kleinteilige Lösungen sind, die für bestimmte Bereiche wie jetzt ja Ratung, Fleet Management und so weiter eingesetzt werden.
00:32:32: oder Planungs-Tools
00:32:35: ist wahrscheinlich tatsächlich eben genau das Thema was man bei Daten.
00:32:38: oft hat es einfach da sehr spannende relevante relevante Dinge passieren die aber eben Nicht natürlich jetzt nicht die Wirkung haben.
00:32:47: wir von außen betrachtet keine Ahnung Lieferdienst oder so wo es einen Konsumentenbezug gibt.
00:32:52: Nichtsdestotrotz ich glaube ist ja ganz gut deutlich geworden Das ist sehr viel passiert, dass es in Europa sehr viele Initiativen gibt.
00:33:00: Sehr viele kreative Unternehmer auch die diesen BtoB-Sektor im Blick haben und durch euch da auch die nötige Förderung erhalten tatsächlich aus Ideen wirklich Produkte zu machen, marktfähige Produkte zum Machen.
00:33:12: Ja Lucy vielen Dank für das Gespräch!
00:33:13: Ich fand das war ein sehr spannender Einblicke und ich glaube es lohnt sich für jeden Mal so durch diese Projekte, die ihr da habt, durchzuklicken.
00:33:20: Ich werde auch in die Show Notes einen entsprechenden Link packen.
00:33:23: und ja herzlichen Dank für deine Zeit.
00:33:25: Ja,
00:33:40: vielen Dank dir!
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